Entwicklung

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Entwicklung

1950 kommt das erste Plastik auf den Markt, damals 1,5 Millionen Tonnen/Jahr. Heute werden mehr als 300 Millionen Tonnen Kunststoff / Jahr hergestellt. Nach einer Anfang 2015 in der wissenschaftlichen Zeitschrift “Science“ veröffentlichten Studie gelangten im Jahr 2010 etwa 8 Millionen Tonnen Kunststoffmüll in die Ozeane. ABER …. Unser Plastemüll hüpft nicht von allein in die Meere und die Flüsse!

Biokunststoffe

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Biokunststoffe

Was heißt Biokunststoff eigentlich? Die Vorsilbe „bio“ hat zwei Bedeutungen. Einmal kann sie für biobasiert stehen, also aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt, etwa auf Stärkebasis aus Mais, Kartoffeln oder Zuckerrüben. (sogenannte biobasierte Kunststoffe) Oder „bio“ bezeichnet die Fähigkeit, dass der Kunststoff biologisch abgebaut werden kann. Ganz wichtig: Nicht jeder Kunststoff aus nachwachsenden Rohstoffen ist biologisch abbaubar. Genauso sind nicht alle biologisch abbaubaren Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. Biokunststoffe liefern einige Vorteile. Zunächst enthalten Kunststoffe, die aus biobasierten Rohstoffen gefertigt werden weniger beziehungsweise keine Schadstoffe. Zieht man außerdem Anwendung, Material und Lebensdauer eines Produktes aus Biokunststoff in Betracht, wird bei der Produktion 30 bis 70 Prozent weniger CO2 ausgestoßen als bei herkömmlichen Plastik, so der Europäische Plastikverband. Nachteile von Bioplastik: Da die natürliche Zersetzung von bioabbaubaren Kunststoffen sehr lange dauert, nehmen die meisten Kompostieranlagen sie in der Regel nicht an und so landet das Bioplastik zusammen mit gewöhnlichem Plastik in den großen Müllverbrennungsanlagen. Auch auf wissenschaftlicher Ebene ist man vom Nutzen der Biokunststoffe nicht überzeugt. Experten vom Bundesumweltministerium gehen davon aus, dass Bioplastik gesamtökologisch gesehen bestenfalls ähnlich zu bewerten seien wie herkömmliche Kunststoffe. Das liegt unter anderem daran, dass die Gefahr besteht, dass Böden überdüngt werden, um die benötigten Ressourcen schneller wachsen zu lassen. Schaut man auf die Ökobilanz, bringt die biologische Abbaubarkeit bei Kunststoffen keine Vorteile und ein Abbau auf dem eigenen Komposthaufen ist nicht sichergestellt. Da sie sich beim Abbau wie bei der Verbrennung in CO2 und Wasser auflösen und keine wertvollen Bodenbestandteile bilden, schneidet die energetische Verwertung – das Verbrennen in der Müllverbrennung also – sogar besser ab. Es gibt des weiteren Kritiker, die zu bedenken geben, dass für die Herstellung von biobasiertem Kunststoff Ressourcen wie Mais oder Rüben verbraucht werden, die auch zur Bekämpfung von Hungersnöten genutzt werden könnten. Allerdings werden die benötigten Biorohstoffe auf weniger als 0,1 Prozent der Fläche angebaut, auf der weltweit Landwirtschaft betrieben wird. Derzeit wird erforscht, wie aus Lebensmittelresten Plastik hergestellt werden kann, um diesen Kritikpunkt einzudämmen. Eins steht fest: Biokunststoffe lösen nicht alle Umweltprobleme, können aber in bestimmten Bereichen zur Ressourceneffizienz und einer biobasierten Kreislaufwirtschaft beitragen.

"Achtung Plastik"

„Plastik ist überall: im Trinkwasser, in den Meeren,... Mehr lesen

"Achtung Plastik"

„Plastik ist überall: im Trinkwasser, in den Meeren, in unserem Essen. Es tötet Seevögel und Fische, verändert unseren Hormonhaushalt und entstellt die Umwelt für Jahrhunderte. So weit, so schlimm, so bekannt. Und so einseitig. Denn wir haben ihm auch viel zu verdanken: Ohne Plastik hätten wir heute zum Beispiel nicht so gesunde Zähne, gute Frisuren und frische Lebensmittel, wie wir es gewohnt sind. Es gäbe keine Schallplatten, Pflaster oder Computermäuse. Plastik hat den Luxus demokratisiert.“ (Zitat Felix Austen aus Artikel „Darum müssen wir uns mit unserem Plastik Konsum versöhnen“; Perspektive Daily 26.03.2018) Wir leben in einer Welt voller Plastik. Das Material verspricht eine endlose Wandlungsfähigkeit, Kunststoffprodukte sind in all unseren Lebensbereichen anzutreffen: Plastikflaschen, Plastiktüten, Spielsachen, Autoteile, Laptops, Kunstfaserkleidung…

Zukunft

Um die Folgen des „bösen Kunststoffs“ zu reduzieren... Mehr lesen

Zukunft

Um die Folgen des „bösen Kunststoffs“ zu reduzieren und in Zukunft zu vermeiden gibt es verschiedene Ansätze: Recyclinggerechtes Design von Verpackungen oder biologisch basierte Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen sowie smarte Verpackung - wenn die Verpackung mitdenkt. Frische-Indikatoren auf der Kunststoffverpackung geben verlässlich Auskunft, ob die Kühlkette unterbrochen wurde und das Produkt verdorben ist. Entwicklung „Aktiver Verpackungen“, die das Haltbarkeitsdatum verlängern und somit Lebensmittelabfall und -verluste mindern. Intelligente Indikatoren (Frische, Time Temperature Indicator, Öffnung, etc.) sollen dem Verbraucher dabei helfen, die Produktsicherheit auch über das aufgedruckte Ablaufdatum hinaus zu beurteilen. Der Kreislauf wird durch intelligente Recycling-Systeme geschlossen, die in der Lage sind, Lebensmittelbestandteile von Verpackungen zu trennen, um sie für unterschiedlichste Verwertungsprozesse nutzbar zu machen.

Ressourceneffizienz durch Materialeinsparung

Kunststoffverpackungen sind seit 1991 im Schnitt um gut... Mehr lesen

Ressourceneffizienz durch Materialeinsparung

Kunststoffverpackungen sind seit 1991 im Schnitt um gut 25% leichter geworden. Durch die Gewichtsreduktion konnten allein im Jahr 2013 fast 1 Mio. Tonnen Kunststoff weniger in den Verkehr gebracht werden und weitere ökologische Vorteile wie weniger Frachtaufkommen realisiert werden. Die Materialeinsparung konnte trotz steigender Ansprüche an die Verpackung realisiert werden – z.B. Wiederverschließbarkeit, Portionierbarkeit, gestiegene lebensmittelrechtliche Anforderungen. Etwa 63% der Füllgüter für den privaten Verbrauch werden in Kunststoff verpackt, dennoch machen die Verpackungen gerade mal 24% des Verpackungsaufkommens aus.

Ressourceneffizienz durch Recycling

Durch das Recycling entstehen aus Verpackungsabfällen wieder neue... Mehr lesen

Ressourceneffizienz durch Recycling

Durch das Recycling entstehen aus Verpackungsabfällen wieder neue Kunststoffe für verschiedene Anwendungen. Heute werden nahezu 100 % der Haushaltsverpackungen verwertet, davon 56 % wertstofflich (Recycling). Gut 20 Jahre zuvor lag die Verwertungsquote noch bei ca. 3 %. Ein Deponieren von Kunststoffen findet in Deutschland und in der Schweiz nicht mehr statt. Dennoch steht die Kunststoffindustrie vor der Herausforderung die stoffliche Recyclingquote deutlich zu erhöhen und Stoffkreisläufe zu schließen. Außerhalb von Deutschland müssen bessere und effektivere Müllentsorgungssysteme geschaffen werden.

Sind wir WAHNSINNIG?!

Wir können doch als Hersteller von Verpackungsfolien keine Webseite “böser Kunststoff” erstellen!

 

Doch:

…um wachzurütteln! So kann es nicht weiter gehen.

 

…um aufzuklären! Nicht alles ist schlecht an Kunststoff!

 

…um zu provozieren! …es muss was getan werden.

 

…warum wir?

Wir stehen als Hersteller von Folien in der Verantwortung und diese Webseite ist ein kleiner Beitrag.
Dabei ist das Thema zu komplex um es mit einer einfachen Webseite zu bewältigen und umfassend zu beschreiben!
Wir möchten zum Nachdenken anregen und zu einer Versachlichung der zum Teil hoch emotional geführten Diskussion beitragen.

Wenn unser Blog bereit ist, freuen wir uns auf konstruktive Gespräche, Anregungen und Ideen… bleibt neugierig!

 

 

Der Kunststoff als Alleskönner...

Elektro + Elektronik

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Vom einfachen Kabel bis zum Computer. LCD-Fernseher sind auf Basis flüssigkristalliner Kunststoffe hergestellt.

Medizin

Hauchdünne Handschuhe, Einmalspritzen, Sonden, Schläuche, Herzklappen, künstliche Hüftgelenke oder Kontaktlinsen. Mehr lesen

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Hauchdünne Handschuhe, Einmalspritzen, Sonden, Schläuche, Herzklappen, künstliche Hüftgelenke oder Kontaktlinsen.

Mobilität

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Verschiedene Verkehrsträger - Auto, Bus, Bahn, Flugzeug - hier spielen Kunststoffe überall eine wesentliche Rolle.

Verpackung

Hier sind Kunststoffe als Packmaterial Alleskönner und Ressourcenschoner: Denn ökoeffizient ist... Mehr lesen

Verpackung

Hier sind Kunststoffe als Packmaterial Alleskönner und Ressourcenschoner: Denn ökoeffizient ist es, wenn mit möglichst wenig Material möglichst viel verpackt wird.

Bauen und Wohnen

Beim Einsatz von Wärmeschutzsystemen. Kunststoffrohre für Wasser und Abwasser. Kunststofffenster-, und Türen. Kunststoff-Bodenbeläge. Mehr lesen

Bauen und Wohnen

Beim Einsatz von Wärmeschutzsystemen. Kunststoffrohre für Wasser und Abwasser. Kunststofffenster-, und Türen. Kunststoff-Bodenbeläge.

Kultur, Freizeit, Sport

Es fängt bei (Funktions-) Unterwäsche an und hört bei der wasserdichten,... Mehr lesen

Kultur, Freizeit, Sport

Es fängt bei (Funktions-) Unterwäsche an und hört bei der wasserdichten, atmungsaktiven Jacke mit Kunststoff-Klimamembran noch lange nicht auf. Der Fußball, das "runde Leder" ist schon längst nicht mehr aus Leder, sondern besteht aus einem mehrlagigen Kunststoff-Aufbau. Kaum eine Wettkampfarena hat noch eine Aschenbahn; auf Kunststoff sind die Athleten einfach schneller. Rennsport-Boote und Paddel sind nicht mehr aus Holz gefertigt, heute hat sich - wegen des geringeren Gewichts und der gleichzeitig hohen Stabilität - Kunststoff durchgesetzt. Quelle: www.mannheimer-schulen.de

DER KUNSTSTOFF ALS BEDROHUNG FÜR DIE UMWELT…

„Genau die Eigenschaften, die Plastik zu einem so fantastischen Material für uns Menschen machen – Leichtigkeit, Festigkeit, Haltbarkeit –, machen es auch zu... Mehr lesen

„Genau die Eigenschaften, die Plastik zu einem so fantastischen Material für uns Menschen machen – Leichtigkeit, Festigkeit, Haltbarkeit –, machen es auch zu so einem Desaster, wenn es in die Natur gelangt.“
– Aus »Plastic – A toxic love story« von Susan Freinkel

Plastikmüll in den Ozeanen ist ein weltweites und sehr großes Problem: Nach einer Anfang 2015 in der Zeitschrift Science veröffentlichten Studie gelangten im Jahr 2010 etwa 8 Millionen Tonnen dieses Mülls in die Ozeane.

Schätzungen gehen davon aus, dass sich mittlerweile zwischen 100 und 142 Millionen Tonnen Müll in den Meeren befinden. Man geht davon aus, dass etwa 70 Prozent der Abfälle zu Boden sinken, von den restlichen 30 Prozent wird etwa die Hälfte an den Stränden angespült, die andere Hälfte treibt an der Wasseroberfläche und in der Wassersäule. Laut UN-Umweltprogramm UNEP treiben mittlerweile durchschnittlich 13.000 Plastikmüllpartikel auf jedem Quadratkilometer Meeresoberfläche. Schätzungen zufolge zirkulieren 250 Millionen Teile im Mittelmeer. Strömung und Wind sorgen für eine globale Verteilung des Mülls in den Meeren, der sich in sogenannten Akkumulationsgebieten sammelt.

Vor allem Verpackungsmaterialien und Abfälle aus Fischerei, sowie Schifffahrt, wie Netzreste oder Taue sind für das Leiden von mehr als einer Million Seevögeln und weiteren circa 100.000 Meereslebewesen verantwortlich, die dadurch jährlich umkommen. Für 136 Arten von Meereslebewesen ist bekannt, dass sie sich regelmäßig in Müllteilen verheddern und strangulieren. Für mindestens 43 Prozent aller Wal- und Delfinarten, allen Arten von Meeresschildkröten sowie 36 Prozent der Seevögel und viele Fischarten können Müll fressen und verschlucken.

Allerhöchste Zeit für ein Umdenken ….

 

Nur 1,5% des gesamten Erdölbedarfs wird für Kunststoffverpackungen gebraucht. 90% hingegen für Heizung, Energie und Verkehr.

 

9700 kg CO² „produziert“ jeder Mensch im Jahr – Kunststoffverpackungen machen dabei gerade mal 0,3 Prozent aus.

 

45 Plastiktüten wurden pro Kopf 2016 in Deutschland verbraucht, gegenüber 85 Tüten im Jahr 2000. Im Vergleich dazu verbraucht jeder Mensch in Portugal 466!

Info

ÖKO-Terror 2.0

Jetzt sollen wir auch noch eine Zusatzsteuer für die... Mehr lesen

ÖKO-Terror 2.0

Jetzt sollen wir auch noch eine Zusatzsteuer für die Nutzung von Kunststoffprodukten zahlen? So will es Grünen-Chef Habeck zumindest, um so Verhaltensänderungen bei uns Endverbrauchern zu erzwingen. Das „WIE“ ist noch nicht klar …aber klar ist, wer am Ende zahlt! Ist es ein positiver Nebeneffekt um die Finanzlücke für den bevorstehenden Austritt der Briten zu stopfen? Aber nehmen wir mal an, wir müssten für diese Steuer zahlen, dann würde selbst eine Besteuerung von 100 % also eine Verdopplung der Verpackungskosten - nur wenige Cent mehr am Kaufpreis ändern. Würden wir dann auf den Kauf verzichten? Und würden wir dann die Verpackung tatsächlich nicht mehr arglos wegwerfen? Es liegt doch an uns, wie wir mit den ganzen Verpackungen umgehen und in wie weit wir bereit sind auf diesen „Luxus“ verzichten zu wollen.


Lebensretter Kunststoff

Ob Kanüle, Intubationsschlauch, Einwegspritze, Prothesen oder Gehäuse für bildgebende... Mehr lesen

Lebensretter Kunststoff

Ob Kanüle, Intubationsschlauch, Einwegspritze, Prothesen oder Gehäuse für bildgebende Geräte: Mehr 50 % aller weltweit hergestellten Medizinprodukte besteht aus Kunststoff. Insbesondere Implantate z.B. im Herz, als auch in der Knochenchirurgie wie z.B. Knie-und Hüftgelenke sind nicht mehr wegzudenken. Viele weitere Kunststofferzeugnisse kommen heute in der Medizin zum Einsatz, beispielsweise für den Krankenhaus- und Praxisbedarf. Einwegspritzen, sterile Verpackungen und Blutbeutel können Leben retten – und schlagen mit lediglich zwei Prozent des gesamten verbrauchten Kunststoffes zu Buche. Das ist es doch wert, oder?


„Wir sollten Verpackungen viel mehr feiern“

„…Verpackungen sind elementar wichtig, um Sicherheit und gesunde Lebensmittel... Mehr lesen

„Wir sollten Verpackungen viel mehr feiern“

„…Verpackungen sind elementar wichtig, um Sicherheit und gesunde Lebensmittel zu garantieren. Die Nahrungsmittel werden weniger stark beschädigt, und tragen weniger Krankheitserreger in sich. Schimmel beispielsweise ist krebserregend. Ihn zu vermeiden, rettet Menschenleben. …“ Nehmen wir als Bespiel Babynahrung… das dafür nötige Milchpulver wird in hygienisch einwandfreie PE Folie verpackt. „… Die Verpackung macht den Inhalt doch aus, wie bei Kleidern und Leuten. Sie ist ein Kulturgut. Früher ist ein großer Teil der Lebensmittel verloren gegangen, weil sie nicht verpackt waren und damit nicht transportiert werden konnten. …“ (Quelle: Zeit online/ 04. April 2018 / Interview von Elisabeth Kagermeier mit Ökodesign-Experte Michael Braungart, den kompletten Artikel finden Sie bei den weiterführenden Links)


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